Rennsteig – Thüringer Höhenzug

Mit 13 Schülern gelang auch 2026 ein gelungener Überflug

Um 7.20 Uhr ging’s los, die Freude war schon groß,
doch zweieinhalb Stunden Warten was war denn da bloß?
Dann fuhr der Zug endlich ein,
nun konnte die Tour beginnen, fein.

Im Einkaufsladen hielten wir an,
dann fuhren wir los, so gut man kann.

Zur Mittagszeit war erst mal Rast,
der Regen hat uns stark erfasst.
Anderthalb Stunden warteten wir,
doch dann ging’s weiter mit viel Elan und Gier.

Mal bergauf und mal bergab,
Pauline fiel den Graben hinab.
Zum Glück ging alles wieder klar,
ein Tag, der unvergesslich war.

Sonne, Wolken, Gewitter und Regen.
Schlamm und Pfützen auf vielen Wegen.
Angekommen mit dreckiger Hose, gab´s Nudeln mit Tomatensauce.

Und die Fußball- WM, welch ein Graus –
nach dem Elfer- Schießen war Deutschland dann raus.

Der zweite Tag bricht an,
Wir schwingen uns aufs Rad.
An der Werraquelle sprudelt´s hell und klar,
Wir starten frisch, der Rennsteig ruft uns dar.

Weiter geht’s nach Neustadt am Rennsteig, das Ziel,
Der Wind pfeift leise durch das kühle Thüringer Spiel.
In Schmücke am Rennsteig machen wir Rast,
Mit Essen und Lachen, die beste Mittagspause, fast.

Am Rennsteiggarten vorbei flog das Rad durch Oberhofs Wind,
wir lachten über müde Beine und fuhren froh geschwind.
Vom Wachsenrasen rauschten wir durch dichten Tannenschein,
die Natur schenkte uns ihre schönsten Bilder im hellen Sonnenschein.

Über die Rennsteig-Leiter rollten wir nach Finsterbergen hinab,
wo die Sporthalle uns Rennsteig-Bezwingern ein Nachtlager gab.
Zum Abendessen kam ein Spruch wir dachten „Geburtstag“ und lachten laut,
ein Missverständnis nur, doch die kleine Feier hat den Abend uns gebaut.

Tag drei brach an, wir waren munter, im Waldhof Finsterbergen , da ging’s gar
nicht unter! Die Turnhalle war unser großes Schlafgemach, auf Matten lagen wir
alle ganz flach.

Zum Frühstück gab’s frische Luft, bevor der Regen kam mit seinem Duft. Wir
aßen hastig, mit Händen beiden, um später Trocken zu bleiben.

Dann packten wir eilig das ganze Geraffel, es gab noch ein wenig Geschubse und
Gerangel. Um halb elf, da schwangen wir uns auf das Rad, auf den Rennsteig
zurück – das war unsere Tat! Die letzte Etappe, sie rief uns nun zu, wir traten in
die Pedale – ganz ohne Rast und Ruh.

Vom Inselsberg zur Hohen Sonne ging es steil und schwer,
Regen hat uns nass gemacht, das mochten wir nicht sehr.
Die Kette ging kaputt und wir dachten nur: „Mist!“,
doch nach zehn Minuten war sie wieder, wie sie sonst ist.

Margarethe fiel kurz, fuhr aber weiter,
das Eis in Eisenach war dann toll, da wurden wir wieder heiter.
In Gotha war der Helm dann weg, das war echt doof,
die Tour war anstrengend, aber trotzdem SUPER – ein LOB.

Bezwinger und Dichter: Linn Rosenbusch, Margarethe Baer, Pauline Eben, Phil Schneider, Jacob Kliem, Paul Clemen, Matea Burkhardt, Elena Hörchner, Julian Euchler, Eddie Fehlberg, Franziska Kohl, Lotta Kraft und Theresa Falk