Aufgabenfelder
1. Unterricht
Das Ziel der Hochschulreife wird auf der Grundlage der Thüringer Lehrpläne, der Einheitlichen Prüfungsanforderungen (EPA´s) und der zu erwartenden Bildungsstandards durch hohe Qualität der Unterrichtsarbeit angestrebt.
Der Weg zu diesem Ziel ist ein Prozess, der in Zwischenschritten abrechenbare Leistungsfeststellungen und Zielorientierungen ermöglicht (z.B. Kompetenztests Klasse 6 und 8, Kompetenzeinschätzungen Klasse 6, Besondere Leistungsfeststellungen Klasse 10, jeweilige Jahrgangszeugnisse).
Einige Aspekte der Unterrichtsarbeit sind z.B.
- die Ausgewogenheit in der Anwendung traditioneller und neuer Unterrichtsmethoden zur Förderung der Schülertätigkeiten,
- die Nutzung alter und neuer Medien zur Unterrichtsgestaltung,
- die Einbeziehung von unterrichtsbezogener Projektarbeit (z.B. Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, Olympiaden, Schule – Wirtschaft, Adam-Ries-Wettbewerb, Känguru-Wettbewerb u.a.),
- enge Koordination innerhalb der Fachkonferenzen, der Fachbereiche und der Lehrerkonferenz,
- die Nutzung schulinterner, regionaler und überregionaler Weiterbildung.
Die in diesem Zusammenhang erreichten Erfolge sind Ansporn für die weitere Arbeit.
(z.B. hervorragende Platzierungen bei Ma-Olympiaden oder bei „Jugend forscht“)
2. Außerunterrichtliche Profilierung
Die Schule versteht sich als Gemeinschaft von Schülern, Eltern und Lehrern, die durch ein vielfältiges außerunterrichtliches Angebot, das sich über 15 Jahre geprägt hat, eine breite Außenwirkung erzielt.
Vor allem aber sind es Werte in uns selbst, die wir durch vielfältige Aktivitäten und Projekte entwickeln und weiter fördern.
Das Tätigsein der Schüler steht dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die Fähigkeit, in Teams zu arbeiten. Die Freude am Erreichten, aber auch manche Misserfolge lassen uns neue Ziele erkennen.
Im Folgenden werden die Angebote, Projekte und Tätigkeitsfelder dargestellt, die einem offenen Ganztagesangebot gerecht werden und zum Teil schon langjährige Erfahrungen haben.
Arbeitsgemeinschaften:
Die Schule unterbreitet ein umfangreiches Angebot, sich im Freizeitbereich seinen Neigungen entsprechend zu betätigen. Ergebnisse dieser Beschäftigungen werden in unzähligen Formen in der Öffentlichkeit präsentiert.
AG's
Hausaufgaben- und Nachhilfe sowie Mediennutzung als offenes Ganztagesangebot
Unsere Schule ergänzt den normalen Pflichtunterricht durch Möglichkeiten eines persönlichen Zusatzprogrammes, der den Schülern in den Hauptfächern helfen soll, ihren Leistungsstand zu halten bzw. zu verbessern.
Schüler der Oberstufe unterstützen dabei ihre Mitschüler der Klassen 5 bis 10 an vier Wochentagen (in der Regel Montag bis Donnerstag) bei den Hausaufgaben bzw. bei der Bewältigung von Unterrichtsinhalten. Sie werden dabei von Fachlehrern beraten.
Darüber hinaus können die Medien in der Bibliothek, im Computerraum und an den Lerninseln genutzt werden.
Nachhilfe
Schule und Wirtschaft
Die Schule ist an guten Beziehungen zu mittelständischen und großen Firmen der Region interessiert. In diesem Zusammenhang wurden in den letzten Jahren Kontakte zu verschiedenen Betrieben und Einrichtungen geknüpft.
Die Erfahrungswelt der Schüler wird dadurch erweitert und sie erhalten Einblicke in das Berufsleben. Zugleich werden uns Anforderungsprofile der Wirtschaft an die Absolventen verdeutlicht. Fachbezogen sind konkrete Projekte z.B. in Wirtschaft/Recht bzw. Sozialkunde Bestandteile des Unterrichtes.
- "Q-Siegel" - Berufswahlfreundliche Schule
- Organisation von Praktika Klasse 9 in der Region
- Beteiligung an Polymermat-AG
- Mitarbeit in regionaler Arbeitsgruppe „Schule – Hochschule – Wirtschaft“ an der TU Ilmenau
- Podiumsgespräche / Diskussionen mit Unternehmensvertretern
- Unterrichtsbegleitende Projekte
- Förderung durch den „Fonds der Chemischen Industrie“
-
Seminarfacharbeiten über Firmen der Region
Schule und Hochschule
Um den Anforderungen an ein Studium bzw. an konkrete Studiengänge besser gerecht zu werden, haben Schüler unserer Schule Gelegenheit, sich mit den Bedingungen an Universitäten vertraut zu machen. (z.B. Bachelor – Master – Studium, Europäisierung)
- Studientage an den Universitäten Jena, Ilmenau, Erfurt
- Lesungen von Hochschullehrern an der Schule
-
Studienberatung
Schule und Europa
Die Förderung des europäischen Gedankens findet nicht nur Ausdruck im Sozialkundeunterricht, sondern darüber hinaus auch in der Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben oder in der direkten Zusammenarbeit mit Behörden bzw. Abgeordneten.
- Teilnahme an Bundeswettbewerben
- Besuch von EU-Abgeordneten
-
Projektarbeit mit osteuropäischen Nachbarn und entsprechende Begegnungen von Schülern
Schule und politische Bildung / Wertevermittlung
Die Schule setzt angesichts eines häufig attestierten Werteverlustes in unserer Gesellschaft bewusst auf die Vermittlung und Verinnerlichung von sozialem Verhalten und politischem Verständnis (z.B. Toleranz, Courage). Eine Vielzahl von entsprechenden Projekten und Veranstaltungen widmet sich deshalb diesen Zusammenhängen und setzen deutliche Zeichen in der Öffentlichkeit.
- Titelverleihung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (7. Schule in Thüringen)
- Lokaler Aktionsplan 2007-2009, Projektarbeit "Vielfalt tut gut"
- Veranstaltungsreihen, wie Lesungen zur politischen Bildung in Kooperation mit verschiedenen Organisationen
- Projektarbeit in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern
-
Kommunalpolitik trifft Schüler (u.a. Gesprächsrunden mit Vertretern der Verwaltungen bzw. mit Abgeordneten)
Schule und Sport
Der Sport ist ein völkerverbindendes Element unserer Gesellschaft. Diesem Gedanken fühlt sich die Schule verpflichtet. Darüber hinaus wird durch Sport ein Beitrag zur Gesunderhaltung in einer bewegungsarmen Zeit geleistet. Wir sehen es deshalb als Aufgabe an, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Viele Erfolge der letzten 15 Jahre sind Anerkennung und Ansporn zugleich (z.B. Fußball 1996/Landessieger, Fußball 2005/Regionalfinale, Leichtathletik 2004/3. Platz Landesfinale hinter 2 Sportgymnasien, Tischtennis 1995/Sieger, Tischtennis 1997 und 1999/3. Platz Landesfinale, Landessieger Tischtennis 2008, Basketball 1995/Sieger Landesfinale, Pierre-de-Coubertin-Preis 2005,2007,2008, Regionalsieger Badminton 2008).
- Kooperationsvertrag mit dem Wintersportverein Oberhof
- Kooperation mit Sportvereinen der Region
- Ausrichtung von regionalen Wettbewerben und Turnieren
- Skilager in Südtirol
-
Teilnahme an Wettbewerben, wie „Jugend trainiert für Olympia“
Schule und Medien
Das öffentliche Bild unseres Gymnasiums wird in vielfältigen Projekten und Aktivitäten geprägt, aber auch durch deren Präsentation in den Medien. Elemente dieser Präsenz werden u.a. durch folgende Bereiche erfüllt.
- Projektgruppen präsentieren ihre Ergebnisse in den Medien
- Schülerredaktion koordiniert Zusammenarbeit mit Presse
- Homepagegestaltung
-
Jahrbücher
Veranstaltungshöhepunkte im Schuljahr
Neben den üblichen Eckpunkten, wie Prüfungen oder Zeugnisse eines Schuljahres prägt eine Reihe von Veranstaltungen das Profil unserer Schule. Dies sind z.B.:
- Weihnachtskonzerte in der Trinitatiskirche
- Kunstausstellungen in der Region
- Wettbewerbsteilnahmen, wie z.B. „Jugend forscht“, naturwissenschaftliche Olympiaden, Chemkids-Wettbewerb, „Jugend testet“, „Jugend trainiert für Olympia“, „Jugend-Schule-Wirtschaft“ u.a.m.
- Studienfahrten ins In- und Ausland, wie z.B. England, Italien
- Projektwochen und Tage der offenen Tür
- Schriftstellerlesungen und Podiumsdiskussionen
- Sportturniere (Osterturnier Volleyball, Weihnachtsturnier Basketball, Streetball)
- Aktionstag zum Jahr des Schulsports, Sportabzeichen
- Kunst/ Töpferkurse
- Theatertage (Weimar, Arnstadt, Erfurt, Meiningen)
- Theaterprojekte an der Schule und mit Verein Art der Stadt Gotha
- Exkursionen zur Geschichte (Schloss Friedensstein Gotha, Kloster Veßra, KZ Buchenwald)
- Schriftstellerlesungen, Podiumsdiskussionen
- Rezitationswettbewerbe
- Schülertreffen der Jahrgänge bzw. Gesamttreffen alle 5 Jahre
- Betriebspraktika Klassen 9
-
Kennenlerntage Klassen 5 (Schullandheime)
3. Miteinander – Umgehen in der Schulgemeinschaft
Die in einer Leistungsschule zweifellos vorhandenen Zwänge und manchmal auftretenden Stresssituationen im Lernprozess dürfen uns nicht dazu verleiten, einen kulturvollen Umgang miteinander zu vergessen. Bei oft notwendiger Auseinandersetzung, bei Meinungsstreit orientieren sich Schüler, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter auf das Ziel der Konsensfähigkeit. Das Zusammenwirken von Schüler-, Eltern- und Lehrervertretern (Mitwirkungsgremien) hat sich in diesem Sinne langjährig positiv entwickelt.
Werte wie Toleranz, Kooperation und soziales Verhalten sowie eigenverantwortliches Handeln werden durch uns deshalb gefordert und gefördert.
Konflikte werden in diesem Sinne durch ein vertrauensvolles und engagiertes Auftreten erkannt und bewältigt.
Zur Stärkung des sozialen Miteinander würdigt z.B. der Förderverein entsprechende Projekte oder Leistungen.
Auf verschiedenen Ebenen wird die Kooperation in der Region gesucht und weiter entwickelt (z.B. Schule und Grundschulen / zum Übertritt, Schule und Kultur bzw. Sport / zu Vereinen der Region).
Auch die Zusammenarbeit mit Verwaltungen (z.B. zur Berufsorientierung oder Besuche von Austauschschülern) wird durch uns gefördert.
Darüber hinaus versteht sich unsere Schule als Schule der Integration und der Courage.
Tagesexkursionen verschiedener Fächer
