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Die Mauer – eine Grenze durch Deutschland

 

Die Schüler der Klasse 11 des Gymnasiums Ohrdruf hatten die Möglichkeit am 1. April 2011  die neue Ausstellung anzuschauen und dem Politiker Tankred Schipanski viele Fragen zu aktuellen Themen zu stellen.

Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski eröffnete zusammen mit der Bürgermeisterin Marion Hopf und dem Schulleiter Dr. Volker Rühl am 1. April 2011 eine neue Ausstellung am Gymnasium Gleichense Ohrdruf.

Die Ausstellung „Die Mauer – Eine Grenze durch Deutschland“ beschäftigt sich mit der Geschichte Deutschlands, der innerdeutschen Grenze wie auch mit der Berliner Mauer. Urheber der Plakatreihe sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung sowie die Zeitungen „Bild“ und „Die Welt“. Sie veröffentlichten die 20 Plakate zum Andenken an das 50jährige Jubiläum des Mauerbaus.

Mit einer beeindruckenden Rede begann Schipanski die Veranstaltung am Gymnasium. „Die Mauer war die grausamste Grenze der Welt und ein Symbol der Isolation von der westlichen Welt. Sie zeugte vom Hass zweier Systeme und leider ist auch heute die Grenze noch in einigen Köpfen“, sagte er. Weiterhin deutete der Ilmenauer auf das größte Erbe vom Herbst 1989: Wille zur Freiheit und politischer Mitbestimmung.

Nach dem offiziellen Teil zur Ausstellung lud Tankred Schipanski die Anwesenden zu einer Diskussionsrunde über aktuelle Themen ein. Die Jugendlichen fanden Begeisterung daran und stellten interessiert Fragen.

Am meisten regte das Thema Atomkraft die Unterhaltung an. Viele Schüler wollten die Meinung des Politikers über den Ausstieg aus der Atomkraft und Alternativenergie hören. Er äußerte sich zum Übergang zwischen den Energieformen und machte deutlich, dass er für bezahlbare Energie ist.

Aber auch Themen wie Parteien, Koalitionen in der Regierung und Karl-Theodor zu Guttenberg wurden diskutiert.

„Ich fand es sehr interessant die Meinung eines Politikers zur aktuellen Lage zu hören. Schipanski zeigte sich sehr interessiert gegenüber unserer Sichtweise und führte eine gute Diskussion mit uns.“, sagte die Schülerin Alexandra Christ.

Einige Schüler präsentierten später den Gästen noch eine Ausstellung, welche von den 11. Klassen selbst gestaltet wurde. Angefertigt wurde diese im Rahmen eines Einwandererprojektes im Englischunterricht und war schon zum Tag der offenen Tür zu sehen.

Alles in allem war der Austausch mit Tankred Schipanski für alle teilnehmenden Schüler und Lehrer sehr interessant und lehrreich. Die Ausstellung wird den Schulflur noch einige Wochen schmücken und im Geschichtsunterricht den Schülern Denkanstöße geben.

 

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