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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans

 

Die 7. Klassen fuhren am 6.10. ins Theater Waidspeicher zu der Aufführung ,, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans´´ von Eric-Emmanuel Schmitt.

Der 11 jährige Jude Moses lebt mit seinem Vater, zu dem er keine gute Beziehung hat, in Paris. Wir erleben, wie er erwachsen wird: In der Rue de Paradiese macht er erste sexuelle Erfahrungen im Bordell. In der Rue de bleu lernt er den muslimischen Ladenbesitzer Monsieur Ibrahim  kennen, bei welchem er stiehlt. Doch es stellt sich heraus, dass dieser ein sehr weiser Mann ist. Es werden kleine Unterhaltungen über das Leben geführt, Moses stiehlt weniger. Eine gute Beziehung zu Ibrahim entsteht. Der Vater wird aus seiner Anwaltskanzlei entlassen und nimmt sich deshalb das Leben. Die Beziehung zu Ibrahim verfestigt sich dermaßen, dass der Moslem den jüdischen Jungen adoptiert. Sie kaufen ein Auto und fahren in Ibrahims Heimat, wo er stirbt. Zurück in Paris übernimmt der Junge das Geschäft und baut sich eine Existenz auf.

Der von Tomas Mielentz aufgeführte Monolog hat einen besonderen Charme. Gekonnt schlüpft der Schauspieler in verschiedene Rollen. Das Stück enthält auch Lebensweisheiten und verdeutlicht gute Beziehungen zwischen zwei Religionen. An wenigen Stellen fand die Darstellung nicht ungeteilte Zustimmung.

Wir können trotzdem einschätzen, dass es eine interessante Erfahrung war.

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