Nachwuchs am Gymnasium
Vier Wochen ist es nun schon her, dass die 5. Klassen den ersten Tag am Gymnaisum Gleichense hatten. In dieser Zeit konnten sie sich schon gut einleben und haben ihre neue Schule, die Lehrer und die Mitschüler kennengelernt.
„Die Begrüßung war sehr herzlich und wir haben sogar eine Zuckertüte von dem Förderverein bekommen“, sagten die Schüler. Außerdem bekamen sie noch eine Spielkiste, welche in jeder Pause genutzt werden kann. In dieser sind zum Beispiel Softbälle, Tischtennisbälle und Hüpfgummis. Doch eins stört die Kleinsten jetzt schon: „ Die älteren Schüler respektieren die Spielsachen nicht und klauen sie sogar aus der Kiste.“ Auch die Klassenlehrerin, Frau König, hat dieses Problem schon bemerkt und hofft, dass diese Vorfälle bald ein Ende haben.
Wie es auch am Ohrdrufer Gymnasium Tradition ist, bekommen alle neuen Schüler ein Schul-T-Shirt, so auch dieses Jahr. „Wir ziehen die T-Shirts zum Sportunterricht an oder zu Hause. Uns gefallen sie sehr gut“, meinten die neuen Gymnasiasten.
In den ersten Tagen machten die Schüler einen Projekttag, zum Beispiel mit einer Schulralley und Sportspielen, um so mehr über das Gymnasium zu erfahren. Natürlich war es auch wichtig, die anderen neuen oder auch teilweise schon bekannten Mitschüler besser kennenzu- lernen und allgemein als Klasse besser zusammenzuwachsen.
Doch nicht nur die Mitschüler sind neu, auch viele Fächer sind in dem Stundenplan bis her unbekannt. Seit diesem Schuljahr schmücken Geografie, Geschichte, Mensch-Natur-Technik, Medienkunde, Französisch oder Latein diesen.
Natürlich freuen sich die Schüler auf das, was sie bis zur zwölften Klasse erwartet, jedoch steckt hinter dieser Freude auch etwas Angst. Frau König freut sich aber sehr auf die bevorstehenden Jahre. „ Es ist für mich auch wieder etwas Neues eine fünfte Klasse zu haben. Normalerweise unterrichte ich in der Oberstufe. Jedoch ist es sehr aufregend und es reizt mich, mit den Schülern zu arbeiten. Sie sind noch nicht fertig gereift und ich kann ihr Wissen und auch ihre Persönlichkeit noch mit entwickeln.“
Die Klassenlehrerin kann sich nicht über ihre Schüler beschweren und dasselbe gilt anders herum. „Frau König ist eine unserer Lieblingslehrer und auch alle anderen sind sehr nett.“
Doch sie haben sich nicht nur für die Lehrer begeistern können, auch das Mittagessen schmeckt den Kleinsten sehr gut und der neue Speiseraum kommt super an. Auch der Schulhof entspricht ihren Vorstellungen: „ Der Pausenhof ist viel größer als in der Grundschule und wir können Fußball spielen, es gibt ein Basketballkorb oder Steine zum Klettern.“
Alles in allem kann man davon ausgehen, dass die Schüler und Schülerinnen der fünften Klassen noch nicht ganz realisiert haben, dass nun ein neuer Abschnitt beginnt. Jedoch haben sie gesagt, dass ihnen die neue Schule sehr gut gefällt und das ist ja wohl das Wichtigste.
Carolin Ehmel

