Ein Training für die Zukunft
Die Bewerbung ist der erste und wichtigste Schritt in das Berufsleben und somit auch in die Zukunft. Aus diesem Grund veranstaltet Ariane Rühl Bewerbungstrainings an Schulen und hilft somit vielen Schülern, optimal vorbereitet zu sein. Anfang der Woche war Sie deshalb am Gymnasium Gleichense Ohrdruf zu Gast.
Am Montag und Dienstag durften sich die 12. Klassen des Ohrdrufer Gymnasiums auf einen Projekttag freuen. Zu verdanken hatten sie dies, der ehemaligen Schülerin der Schule, Ariane Rühl. Sie ist studierte Diplom Psychologin und arbeitet bei der Bahnbau Gruppe der Deutschen Bahn.
Schon seit 2006 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Gymnasium Gleichense und der Deutschen Bahn. Projekte wie das Bewerbungstraining, Teilnahmen am „Girlsday“ und Fachhochschulbesuche werden so unterstützt und ermöglicht. Aber auch Praktika sind durch die Kooperation bei der Deutschen Bahn möglich.
Eröffnet wurde der Projekttag durch eine kreative Vorstellungsrunde in Kleingruppen. Schon dabei wurde klar, wie es bei einem Assessmentcenter, welches Teil der Bewerbung sein kann, abläuft. Danach erklärte Ariane Rühl den Schülern die allgemeinen Regeln, welche beim Anschreiben und beim Lebenslauf zu beachten sind. Dabei mussten die Schüler anhand von „Worst Cases“, also schlechten Beispielen für eine Bewerbung, Fehler finden und Verbesserungsvorschläge machen.
Ein weiterer Punkt des Trainings war das Bewerbungsgespräch. Die Schüler erarbeiteten anfangs Fragen, welche bei einem Gespräch gestellt werden könnten. Im weiteren Verlauf sollten sie erneut Fehler finden, diesmal in einem Video. Anhand der Fehler machte Ariane Rühl die Grundlagen sehr deutlich. Nun waren die Schüler selbst an der Reihe und durften mit der Psychologin Gespräche üben, um so noch mehr Tipps zu bekommen.
Das Ende bildete die Beschäftigung mit dem Assessmentcenter. Wenn man zu dieser Art der Bewerberauswahl eingeladen wird gibt es viele Dinge zu beachten. Diese übten die Teilnehmer zum Beispiel durch eine Gruppendiskussion.
„Ich fand den Aufbau des Trainings sehr gut von der kreativen Vorstellungsrunde bis zum Assessmentcenter. Mir persönlich hat die Fehlersuche an Beispielen sehr gut gefallen. Diese zu erkennen und danach zu diskutieren, was man hätte besser machen müssen, war lehrreich. Aber auch die Vorstellungsrunde war eine gute Idee. Unsere Gruppe hat sich zum Beispiel gegenseitig so vorgestellt, als wären wir Mitglieder bei einer großen Zeitung und hätten Teammeeting. Ich fühle mich nun auch schon besser vorbereitet. Es ist zum Beispiel auch sehr wichtig zu wissen, dass es Fragen gibt, die man bei einem Bewerbungsgespräch nicht zwingend beantworten muss“, erzählt Lena Großmann.“
Ein herzlicher Dank gilt Ariane Rühl und die Schule freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr.
Carolin Ehmel

